NOSOYO

© Louis Bürk

NOSOYO

presented by listen to berlin

Info English

The emerging Berlin-based duo NOSOYO (pronounced NO-SOY-YÓ, meaning “I am not me – I am everything” ), is composed of two dynamic artists: Donata (vocals, guitar, songwriting) and Daim (vocals, drum, songwriting).

Daim is part Dutch, part Turkish and presents a more harmonious, freethinking spirit. Donata grew up in Bonn, Germany and loves conceptualising, composing and seeks confrontation. Together they collide via passionate songs full of playful details and clever twists. Listeners can detect a beautiful tension within moments of experiencing their collaboration. They compliment each other perfectly. NOSOYO are an expressively scandalous game of ambivalence, duality and moods, and yet the two create this contrast through upbeat and poised alternative pop.
The two met at the Conservatorium in Amsterdam, immediately recognizing that they were destined for one another. After observing each other from a distance, they only exchanged polite compliments after watching each other perform in a concert. From that moment, it took three more years before the duo began performing together despite their shared instinct.
Loud & Shameless is t heir newest album: thirteen distinct songs to express a particular mindset that surges the two artists forward, both personally and musically. NOSOYO eases into more electronic-leaning soundscapes than their previous album, Resonate. The two experiment with hybrid sound collages, combining and circulating loops, samples and synths to harmoniously weave new sounds through honest lyrics.
Donata shares, “ These are the songs where we finally say what we want to say.” Loud & Shameless is not only a call to arms, to confront the things holding us back, but also a powerful F.U. to all those that try to make us feel we are lost. L oud & Shameless grants access to grow.

“It’s about listening to and believing in yourself. Loud stands for presence – for a statement, perseverance. Shameless means to not be dictated to by the masses, to not be ashamed of yourself and to trust your own feelings.”

Info Deutsch

Zwei Weltenbürger: Er ist halb Niederländer, halb Türke, jammt, gilt als freigeistiger Macher-Typ und ist der Harmonische. Sie wuchs in Bonn auf, liebt das Konzipieren und Komponieren und sucht mutig die Konfrontation. Und zusammen? Entsteht genau das, was aus dem Zusammentreffen dieser beiden entstehen muss: spannungsgeladene Songs voller Leidenschaft, deren spielerische Details und cleveren Windungen im ersten Moment aneinander reiben und sich im nächsten so natürlich zusammenfügen, als seien sie nie für etwas anderes bestimmt gewesen. It’s a match!

Und was für eins! NOSOYO ist ein expressiv-aneckendes Spiel mit Ambivalenzen, Dualismen und Stimmungen – und doch übertragen die zwei ihre Kontraste leichtfüßig in ein fließend-farbenfrohes Popkleid, das erst das Herz erwärmt und dann nie wieder aus dem Kopf geht. Als gleichwertige Pole beim Songwriting bringen NOSOYO (zu Deutsch u.a. „Ich bin nicht ich – ich bin alles“ – um nur eine Interpretation des Namens zu nennen) den Mut auf, eingängig zu sein, ohne sich anzubiedern. Mehr noch: die Gabe, Rebellion auszudrücken, ohne in Pessimismus zu verfallen, und das Talent, für alle zu sprechen, ohne von oben herab zu blicken. Long story short: NOSOYO sind alles, was wir uns vom Pop erhoffen.

Gut also, dass sich die beiden einst am Conservatory of Amsterdam trafen – und sofort erkannten, dass sie nicht nur privat, sondern auch musikalisch füreinander bestimmt sind. Aus ihrer gemeinsamen Leidenschaft für naturverbundene Themen wie Nachhaltigkeit, der Liebe zum Yoga und dem Interesse an gesellschaftlichen, philosophischen wie politischen Fragen ziehen die zwei seither die Inspiration für den unerschöpflichen NOSOYO-Kosmos. Wer einmal in ihn eintaucht, wird schnell merken, dass die Texte nicht nur aus ihrem Inneren sprechen, nein – NOSOYO bringen zum Ausdruck, was wir alle denken. Aber warum nicht einfach mal Klartext reden? Eben.
Dachten sich auch Donata und Daïm, und zack: here we go, denn mit ihrem zweiten Album „Loud & Shameless“ legen die beiden den Soundtrack zum Mund-Aufmachen vor. „Als wir von Amsterdam nach Berlin kamen ist viel passiert: Gutes aber auch einige üble Dinge. Das aufzuarbeiten war oft aufwühlend, aber wir haben gelernt, diese Momente der Erkenntnis wertzuschätzen. Es hat uns weitergebracht. Und jetzt: packen wir aus!“, so Daim. Donata ergänzt: „Wir haben hiermit das Album geschrieben, das ich mit 16 gerne geschrieben hätte. Für mich sind das die Songs, mit denen ich mich endlich traue, die Klappe aufzumachen. Da kam viel aus dieser Zeit hoch.“ Ein Gefühl, das wir alle kennen, oder? Damit ist „Loud & Shameless“ nicht nur ein Aufruf, uns mit Selbstliebe dem zu stellen, was uns zurückhält, sondern auch ein kräftiges F.U. an alle, die uns glauben lassen, dass wir damit auf dem falschen Weg sind.