Mola

© Christin Büttner

Mola

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ANTIPOP. Chaos, Exzesse und Frustration.
Die Sängerin MOLA zeichnet in ihrer Musik die ungeschönte Antithese zu einer rosaroten Welt. Sie feiert sich kaputt, zieht dich mit ihren Chaos-Alltag und verzichtet bei ihren Songs auf übliche romantisierende Verklärungen der unbarmherzigen Orientierungslosigkeit, die einen nach der letzten Kippe auf dem
Nachhauseweg einholt.

Es ist ein musikalischer und textlicher Gegenentwurf zur bloßen Funktionalität, die in den letzten Jahren allgegenwärtig wurde; Anti- statt Bubble-Pop. Ob zwischenmenschliche Beziehungen, alkoholgetränkte Nächte mit der Gang oder Ziellosigkeit, bei MOLA werden alle Erfahrungen misstrauisch auf links gedreht, um zu sehen was sich hinter der alltagstauglichen Fassade verbirgt.

Zusammen mit ihrem Produzenten Markus Sebastian Harbauer schafft sie dabei einen eigenständigen Sound. Die rauchige Stimme fügt sich in synthielastige Plastikbeats, angereichert durch organische Elemente, Trap-Hihats, 808 Drums, sphärische Gitarren und Dancehall-Einflüsse. MOLA zeigt, dass man nicht im Bermudadreieck der Popkultur untergehen muss, um Musik zu machen, die den Mainstream interessiert – real, ehrlich und knallhart. Den jungen Nachwuchsmusikern zu zeigen, dass man sich nicht verbiegen muss, um mit der Musik erfolgreich sein zu können. Man muss keine Kompromisse mehr eingehen, man kann unabhängig arbeiten – ganz frei von wirtschaftlichem und künstlerischem Druck. Neben der generellen männlichen
Omnipräsenz in der Musiklandschaft fällt doch auf, dass speziell die vom Major protegierten Popkünstlerinnen einem Schema folgen: Hübsches Mädchen mit hübscher Stimme, Thema Liebe. MOLA bricht die Vorstellung, dass Pop glatt ist und sein muss. ANTIPOP ist nicht perfekt, hat Ecken und Kanten, an denen man
sich auch mal stoßt.

Am 17.05.2019 erscheint pünktlich zu Sommer, Sonne & ärmellose Partynächte die EP „Blaue Brille“ auf allen digitalen Plattformen und Streaming-Diensten.”