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listen to berlin: Awards 2020
13
Oct

listen to berlin: Awards 2020: Das ist die Shortlist der Nominierten

2020 rollen die listen to berlin: Awards den roten Teppich in den heimischen Wohnzimmern aus: Am 3. November werden die listen to berlin: Awards aus der Alten Münze Berlin im Livestream übertragen. Bereits zum 5. Mal prämiert die Berlin Music Commission mit dem Musikpreis Künstler*innen und Musikbranchen-Akteur*innen für innovative Ideen und Haltung. Nominiert sind u. a. United We Stream, Green Music Initiative, Bündnis #AlarmstufeRot zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft sowie die Berliner Moderatorin, Journalistin und DJ Salwa Houmsi. Die Preisverleihung gibt traditionell den Startschuss für die hybride Musikkonferenz Most Wanted: Music, die vom 3. bis 5. November online und ebenfalls im historischen Münzprägewerk stattfindet. 

Die listen to berlin: Awards schenken der Berliner Musikwirtschaft am 3. November einen Abend im Rampenlicht, und würdigen damit eine Branche, die von den Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie, besonders stark betroffen ist. Dabei hat Berlins Musik- und Kulturlandschaft gezeigt, dass sie mit innovativen Ideen und Lösungen immer einen Weg aus der Krise findet. „Die listen to berlin: Awards setzen zur richtigen Zeit ein wichtiges Zeichen der unermüdlichen Willenskraft und der Kreativität, mit der die Berliner Musik- und Kulturbranche mit der Pandemie umgeht. Ein Zeichen, das Mut macht und inspiriert. Kultur ist die DNA Berlins – und das soll auch so bleiben.“, sagt Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa, Bürgermeister von Berlin – und Schirmherr des auf Qualität basierenden Musikpreises. Durch den Abend führen die Berliner Sängerin Malonda und der Fritz-Unsigned-Moderator Christoph Schrag. Die Preisverleihung findet im kleinen Kreis der Nominierten unter Einhaltung aller notwendigen Sicherheits- und Hygieneregeln in der Alten Münze Berlin statt. Fans können das Live-Event in diesem Jahr auf der Awards Website verfolgen.

Mit dem erstmals ausgerufenen Wirtschaftspreis 2020 liegt das Augenmerk auch auf kreativen und visionären Ideen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie. In dieser Kategorie zeichnet die Berlin Music Commission (BMC) eine Maßnahme, Kampagne oder Business-Idee aus, die eine besondere Vorbildfunktion oder einen besonderen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaftskraft und damit zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise für die Musikwirtschaft geleistet hat. Nominiert sind die Berliner Benefiz-Livestream-Eventreihe Culture Cast, das Corona-Rettungsprojekt „Kugelbahn Kulturspäti” der Kugelbahn Wedding, welches erst kürzlich mit dem Leuchtturm Ideenpreis für Kleinunternehmer ausgezeichnet wurde, sowie das internationale Livestream-Projekt United We Stream, das von der Clubcommission und arte zur Rettung der Berliner Clublandschaft initiiert wurde.„Unsere Branche ist den Herausforderungen dieser Zeit mit viel Mut und Weitblick begegnet. Die Vielzahl an innovativen Digitalprojekten in diesem Jahr, wie neue Videostreaming-Formate oder Hybrid-Konzerte, haben gezeigt, dass wir von der Zukunft noch viel erwarten können.“, so Olaf „Gemse“ Kretschmar, Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender der Berlin Music Commission. „Ich freue mich sehr, dass die listen to berlin: Awards trotz Pandemie stattfinden können. Mit dem Wirtschaftspreis 2020 möchten wir all jenen Akteur*innen danken, die technologische Innovation mit gesellschaftspolitischer Haltung und Vielfalt voranbringen.“.

Die Nominierten der listen to berlin: Awards sind so vielfältig wie der Musikpreis selbst: Für den Preis für besten Musikjournalismus ins Rennen gehen Aida Baghernejad, die als freie Journalistin und Wissenschaftlerin mit internationalen Publikationen über Musik und Kulinarisches politische Statements setzt, Deutschlandfunk Kultur mit der Sendung Tonart”, die gesellschaftliche Themen, von #MeToo bis Klimaneutralität, von Rechtsrock bis Queerness oder Corona streift, und Salwa Houmsi, die sich als Musikjournalistin mit Gleichberechtigung und Seximus im Hip-Hop beschäftigt und sich u. a. mit dem Webvideo-Format Jäger & Sammler” von Funk einen Namen machte. Für den Rolf Budde Preis für Haltung in der Musikwirtschaft sind in diesem Jahr nominiert: das Bündnis #AlarmstufeRot zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft, das für den Erhalt von Deutschlands sechstgrößtem Wirtschaftszweig mobilisiert, und Frank Zander für dessen jahrzehntelanges Engagement für Wohnungslose in Berlin zur Weihnachtszeit, sowie die Rapperin Sookee, die sich seit 15 Jahren als Musikerin und Aktivistin für Frauen und Queers in der Popkultur einsetzt.

Über die jeweiligen Gewinner*innen in sieben von neun Kategorien entscheidet eine neunköpfige Jury bestehend aus Jana Scheffert (Berlin Music Commission), Milena Fessmann (radioeins), Nadine Lange (Tagesspiegel), Nina Lütjens (Stiftung Zukunft Berlin), Olaf Kretschmar (Berlin Music Commission), Peter Hayo (GET PHYSICAL MUSIC), Staab (R.O.T.), Stephan Hengst (Most Wanted: Music) und Tim Thaler (SRH Hochschule der populären Künste). Die Berlin Music Commission gab heute die Shortlist der Nominierten für alle Kategorien außer dem listen to berlin: Jurypreis, den listen to berlin: Publikumspreis und dem Ehrenpreis bekannt. Für dem Publikumspreis läuft das Voting-Verfahren zu allen Künstler*innen auf der 13. Ausgabe der listen to berlin: Compilation noch bis zum 18. Oktober. Shortlist und Teilnahme am Public Voting: listen-to-berlin-awards.de.

Die Verleihung der listen to berlin: Awards ist eine Veranstaltung der Berlin Music Commission im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

 

Pressekontakt:

Anna Jakisch, Head of Communications
E-Mail: presse@buero-doering.de
Tel.: +49 152 03276440

Shortlist der Nominierten EPK